ORDO Draconis 3

Urban Fantasy mit Drachen, die erwachen, weil die Welt am Abgrund steht

Leseprobe

ORDO DRACONIS 3 - Aufruhr

C.C. Ravenmiller

Urban Fantasy

Wenn die Drachen erwachen, Teil 3

ab 13 Jahren

1 . Auflage, 2026

TB 403 Seiten

ISBN 978-3819482694

"Stell dir vor, du erwachst nach tausendjährigem Schlaf und bist bereit, Die Welt zu retten. Doch keiner kennt dich und du hast keinen Schimmer, wo du bist."

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Hörbuch

Kommt, sobald ich die Zeit finde, es einzulesen ... sorry fürs Warten.

Ach, und übrigens: Wenn du das Taschenbuch lieber im Buchladen bei dir um die Ecke bestellen möchtest - kein Problem. Mit der ISBN oben in der Übersicht sollte das klappen.

Vierzig Jahre im Dienst ihrer Majestäten. Zehn davon im Außeneinsatz.  Und dann entlässt dich eine Kommission an einem einzigen Nachmittag – weil du Menschen gerettet hast.


Meritan Llewellyn wollte nie wieder nach Gwaeddfa Hall, dem düsteren Familiensitz, aus dem sie einst geflohen 

war. Aber der Tod ihres Bruders lässt ihr keine Wahl. Und ihre Nichte Eluned – eine Fremde, die sie zum ersten Mal trifft – braucht sie.


Was Meritan nicht weiß: Unter dem gotischen Herrenhaus, tief im Fels der Klippe, ruht etwas Uraltes. Etwas, das seit tausend Jahren schläft. Etwas, das gerade aufgewacht ist.


Und diese Drachendame ist *absolut nicht amused*.


Ihr Kokon ist ein Gefängnis geworden. Ihr Orden hat es gewagt auszusterben. Und jetzt soll ausgerechnet eine pragmatische Ex-Agentin ohne jede magische Ausbildung ihre erste Gebundene werden?


Zwischen drachischer Empörung und britischem Tee, zwischen uralten Geheimnissen und moderner Skepsis entsteht eine Verbindung, die beide Seiten verändern wird.


Denn vier Drachen müssen sich vereinen. Oder die Welt wird fallen.

Leseprobe

Ausschnitte aus Szenen der Geschichte.


Die folgenden Ausschnitte geben einen Einblick in den Tonfall und die Atmosphäre von »Ordo Draconis – Aufruhr«. Sie zeigen das Wechselspiel zwischen der inneren Stimme der Drachendame Y-Jaen'ffyr und der pragmatischen Welt der Ex-Geheimdienstagentin Meritan Llewellyn.

* * *



Mens Dracōnis

Ausschnitt aus dem Prolog – Die Drachendame erwacht


Schlaf, süßer Schlaf. Gebettet in kristalline Tiefen. Gewärmt vom inneren Feuer. Geschützt vor aller Unbill. Verborgen vor dem Zeitenlauf.

Moment … warum ist mir das bewusst?

Beim brennenden Atem der Ältesten, das kann doch nur bedeuten, dass sie es wieder mal verbockt haben!

Was wird es wohl diesmal sein? Eine Seuche? Dürren oder Fluten? Einer, der sich zum allmächtigen Herrscher aufschwingt? Ein Krieg zwischen den Völkern?

Würde mich nicht wundern, wenn sie es jetzt geschafft hätten, dass alles davon zutrifft.

Menschen!

Wie kann es nur sein, dass es ausgerechnet diese kümmerlichen Kreaturen geschafft haben, zur dominanten Spezies der Welt zu werden? Und das, obwohl sie selbst so erbärmlich fragil sind.

Feuer verbrennt sie. Lava lässt sie verdampfen. Sogar unter Wasser halten sie nicht lange aus. Und nicht einmal fliegen können sie richtig. Für sie geht es nur in eine Richtung. Senkrecht nach unten, bis sie auf dem Boden aufschlagen und ihre armselige Existenz aushauchen.

[…]

Nun gut, wenn ich schon wach bin, dann kann es nicht mehr lange dauern, bis sich einer der Ordensbrüder mit mir verbindet, damit ich ihm Weisung erteilen kann, Kontakt nach Irland, Schottland und Cornwall aufzunehmen.

Doch warum spüre ich sie nicht?

Skandalös!

Die Ordensbrüder haben nur einen einzigen Zweck. Uns als Medien zu dienen.

Haben sie es womöglich gewagt, auszusterben?!

[…]



Fehlerkultur

Ausschnitt – Meritan vor der Untersuchungskommission


Da kann man 40 Jahre lang im Dienste Ihrer Majestäten sein – zehn davon im Außeneinsatz –, aber wenn man vor dieser Tür sitzen muss, fühlt man sich trotzdem wie eine unartige Schülerin, die zum Rektor zitiert wurde.

Meritan starrte auf die hohe doppelflügelige Tür aus poliertem dunklem Holz, neben der ein Schild hing, auf dem ihr Name zu lesen war. »H.M.S.S. vs M. Llewellyn – Anhörung in Sachen AZ 8757XK3396« stand dort in schlichten Buchstaben geschrieben und ließ sie unwillkürlich frösteln.

Für sie ist es nur eins von vielen Aktenzeichen. Aber für mich geht es um die Zukunft. Nein, nicht nur für mich. Auch für sie.

[…]

»Wir reden hier über Menschen, gottverdammtnochmal!«, fuhr sie auf.

Ein weiteres Mal traf sie der abschätzige Blick ihres ehemaligen Auszubildenden, diesmal begleitet von einem passenden halben Lächeln.

»Bitte setzen Sie sich«, forderte er sie auf und Meritan bemerkte erst in diesem Moment, dass sie im wahrsten Sinn des Wortes aufgefahren war.

[…]



Familienbande

Ausschnitt – Meritan erhält eine unerwartete Nachricht


Noch bevor sie die Haustür erreichte, blieb sie am Briefkasten stehen, der anzeigte, dass sie Post bekommen hatte. Sie stellte die Dogge auf einer Mauer daneben ab und öffnete die Klappe. Mit zweifelndem Blick holte Meritan einen mit schwarzem Trauerrand verzierten Umschlag daraus hervor.

Nicht auch noch das!, schoss es ihr durch den Kopf, als sie den Absender erkannte.

[…]

Anstatt des handgeschöpften Büttenpapiers, das selbstverständlich ebenfalls mit dem Familienwappen verziert gewesen wäre, flatterten nur eine Karte und ein handbeschriebener Zettel hervor. Die teilweise zerlaufene Schrift war es, die Meritan zuerst nach dem Zettel greifen ließ.

Liebe Tante M,

ich bin mir nicht sicher, ob es richtig ist, dir diese Nachricht zu schreiben. Immerhin ist es ja schon sehr lange her, dass sich die Wege von Tad und dir getrennt haben. […] Aber ich denke, du solltest zumindest wissen, dass dein Bruder Brynach auf einer seiner Exkursionen einen schweren Unfall hatte. Er hat ihn leider nicht überlebt.

Herzlichst, deine Nichte Eluned

Ich habe eine Nichte?!, war das Erste, das Meritan durch den Kopf schoss.

[…]



Verinnerlichung

Ausschnitt – Die erste Begegnung zwischen Meritan und der Drachendame


»Tante M, bleib bei uns!«

Der flehende Ton in Eluneds Stimme durchdrang das Dunkel, das Meritan umfing. […] Sie versuchte, ihre Lider zu öffnen. Allein das war unendlich anstrengend, aber sie schaffte es schließlich, sie spaltbreit geöffnet zu lassen.

[…]

Meritan schloss die Augen und holte tief Luft. Dann dachte sie mit so viel Nachdruck, wie es ihr möglich war: Na gut, wer auch immer du bist, der sich in meinem Kopf herumtreibt, rede gefälligst nicht so laut!

Anstatt einer Antwort nahm Meritan einen Laut wahr, der wahrscheinlich ein Kichern war. Allerdings nur, wenn derjenige, der es von sich gab, mindestens so groß wäre wie ein Wohnmobil. Und wenn dieser Jemand unter seinen Vorfahren eine mächtige Raubkatze gehabt hatte – dem Knurren nach zu urteilen, von dem das Kichern begleitet wurde.

Ah, du hast Cicero offensichtlich in guter Erinnerung.

Bitte, was?, fragte Meritan automatisch, nahm dabei aber zufrieden zur Kenntnis, dass die Stimme nicht mehr so laut war.

Angriff ist die beste Verteidigung. Eine Strategie, die Marcus seinerzeit von mir übernommen hat […]

Und was bitteschön ist dann zielführend?

Dass ich dich auf einen Wissenstand bringe, den du ohne Ordens-Ausbildung nicht haben kannst. Und dazu gehört zuvorderst die Tatsache, die mich schon eingangs unserer Unterhaltung schmunzeln ließ.

Und die wäre?

Der populäre Irrtum von euch Menschen, dass mächtige Wesen automatisch mit dem männlichen Geschlecht assoziiert werden.


ENDE DER KAPITEL-AUSSCHNITTE

Das vollständige Buch »Ordo Draconis – Aufruhr« ist erschienen im Januar 2026.

Erhältlich als eBook und Taschenbuch.

Ordo Draconis: Aufruhr – FAQ

Ordo Draconis – Band 3

Aufruhr

Eine frisch entlassene Geheimdienstlerin kehrt zur Beerdigung ihres Bruders nach Wales zurück – und wird zur ersten gebundenen Person einer übellaunigen Feuerdrachin, die seit tausend Jahren in der Felsklippe gefangen ist.

Welt & Setting

Im walisischen Dorf Llangernyw und dem abgelegenen Familiensitz Gwaeddfa Hall – einem im gotischen Stil erbauten Herrenhaus, das direkt aus einer mächtigen Felsklippe zu entspringen scheint. Wales mit seinem keltischen Erbe, den alten Legenden und der rauen Landschaft bildet den perfekten Rahmen für eine Geschichte über schlafende Drachen und uralte Geheimnisse.

Nein. Zwar ist »Aufruhr« Teil eines gemeinsamen Universums mit Band 1 (»Erwachen«, Irland) und Band 2 (»Prophezeiung«, Schottland), aber die Geschichte um Meritan und Eluned Llewellyn steht für sich und ist auch ohne Vorkenntnisse vollständig verständlich und genießbar. Wer die anderen Bände kennt, wird allerdings einige schöne Verbindungen entdecken.

»Aufruhr« verbindet walisische Mystik und Mythologie mit britischem Humor, modernen Figuren und magischem Realismus. Die Geschichte bewegt sich zwischen Kate-Bush-Klängen auf einer Autofahrt im Oldtimer, dem düsteren Schimmer einer jahrhundertealten Kaverne und dem trockenen Schlagabtausch zwischen einer übellaunigen Drachendame und einer frisch entlassenen Geheimdienstlerin. Ein gehöriges Maß walisisches Augenzwinkern ist garantiert.

Das gotische Herrenhaus ist weit mehr als nur ein Familiensitz. Unter und in der Felsklippe verbergen sich uralte magische Anlagen: ein Quellhaus mit heilendem Wasser, ein Atelier das direkt an den Schlafkokon der Drachin grenzt, spiralförmige Treppen die mit Drachenhilfe in den Fels geschlagen wurden. Das Anwesen ist eine lebendige Verbindung zwischen menschlicher und drachischer Welt – und jeder verbotene Raum hat einen guten Grund.

Die Figuren

Meritan ist eine erfahrene, analytisch denkende Frau, die nach Jahrzehnten im Außendienst des britischen Geheimdienstes auf unerwartete Weise aus dem aktiven Dienst ausscheidet. Als sie die Nachricht erhält, dass ihr Bruder Brynach gestorben ist, kehrt sie erstmals nach langer Abwesenheit in die walisische Heimat zurück – und trifft dort auf ihre Nichte Eluned sowie auf ein Geheimnis, das die Familie schon Generationen lang bewahrt hat.

Eluned ist die 22-jährige Tochter von Brynach Llewellyn und lebt allein auf Gwaeddfa Hall. Sie teilt die Leidenschaft ihres Vaters für Bildhauerei und hat eine besondere Verbindung zu dem Stein, den sie bearbeitet – sie spürt die Formen, die darin verborgen sind. Als Meritan nach der Beerdigung anreist, lernen sich die beiden Frauen zum ersten Mal kennen und entdecken schnell eine unerwartete Verbundenheit.

Y-Jaen'ffyr – »die Feurige« – ist eine Feuerdrachin, die seit tausend Jahren in einem Schlafkokon in der Felsklippe unter Gwaeddfa Hall ruht. Nachdem sie aufgewacht ist, merkt sie zu ihrer großen Empörung, dass ihr Kokon zu einem Gefängnis geworden ist und ihr Orden offenbar ausgestorben ist. Ihre innere Stimme – impulsiv, herrisch, gelegentlich herrlich drachisch ungehalten – zieht sich als eigene Erzählperspektive durch das gesamte Buch.

Die Familie Llewellyn bewahrt seit Jahrhunderten das Geheimnis der schlafenden Drachin unter ihrem Stammsitz. Gwaeddfa Hall wurde nicht zufällig genau an dieser Stelle erbaut – das gesamte Anwesen mit seinen verborgenen Kammern, uralten Mechanismen und verbotenen Räumen ist Teil einer magischen Infrastruktur. Brynach hatte seine Tochter Eluned im Verborgenen auf ihre Rolle vorbereitet, doch sein plötzlicher Tod bringt alles durcheinander – und führt dazu, dass stattdessen seine Schwester zur Gebundenen wird.

Die Geschichte

Eine Frau, die ihr Leben dem Dienst an anderen gewidmet hat, verliert über Nacht ihren Job und reist zu einer Beerdigung, die sie eigentlich vermeiden wollte. Dort erbt sie ein tausendjähriges Geheimnis: eine im Fels gefangene, übellaunige Feuerdrachin. Was zunächst wie eine unmögliche Situation klingt, entwickelt sich zu einer Geschichte über Verbindungen – zwischen Generationen, zwischen Mensch und Drachen, zwischen Vergangenheit und Zukunft.

Der Ordo Draconis ist ein uralter Orden, den Menschen einst auf Veranlassung der Drachen selbst gründeten – als Vermittler und Medien zwischen der Drachenwelt und der Menschenwelt. Die Ordensbrüder und -schwestern wurden speziell darauf vorbereitet, sich mit einem Drachen zu verbinden, wenn dieser erwacht. Im dritten Band erleben wir, was geschieht, wenn dieser Orden durch die Zeiten in Vergessenheit geraten ist.

»Mens Dracōnis« (lat. »Geist des Drachen«) sind die Kapitel, die aus der Perspektive von Y-Jaen'ffyr erzählt werden. Diese innere Stimme der Drachendame – impulsiv, herrisch, oft herrlich empört – zieht sich durch das gesamte Buch und gibt uns direkten Einblick in drachisches Denken. Das Wechselspiel zwischen Meritans nüchterner Analyse und Y-Jaen'ffyrs majestätischer Ungeduld schafft einen einzigartigen Erzählrhythmus.

Der Bond zwischen Mensch und Drache ist keine bloße Kommunikation – es ist eine tiefgreifende magische Verschmelzung, die bei Vollmond durch direkten Kontakt entsteht. Diese Verbindung erlaubt telepathischen Austausch, aber auch weit mehr: Der Drache kann durch die Augen des Menschen sehen, Erinnerungen teilen und in Extremsituationen sogar Kontrolle übernehmen. Für beide Seiten ist dies eine beispiellose Intimität – und für einen pragmatischen Ex-Geheimdienstagenten wie Meritan eine Herausforderung der ganz besonderen Art.

Die vier Elementardrachen – Feuer, Wasser, Erde und Luft – schlafen nur, wenn die Welt im Gleichgewicht ist. Ihr Erwachen signalisiert, dass eine alte, verbotene Magie wieder frei ist, die einst von den Drachen selbst tief in der Erde versiegelt wurde. Nur wenn alle vier Drachen sich vereinen, können sie das drohende Unheil aufhalten. Doch das ist leichter gesagt als getan – nicht alle Drachen sind noch am Leben, und nicht alle haben ihre Medien gefunden.

»Aufruhr« erzählt eine in sich abgeschlossene Geschichte – Meritan und Eluned finden zu sich und zueinander, und die Verbindung zur Feuerdrachin ist am Ende etabliert. Gleichzeitig ist Band 3 Teil eines größeren Mosaiks: vier Drachen, vier Elemente, vier Bücher, ein gemeinsames Schicksal. Band 4 (»Zeitenwende« von Kay Noa, Cornwall) führt die Suche nach dem letzten Drachen fort.

Leseerlebnis

Ja, und das ist bewusst so. Die innere Stimme von Y-Jaen'ffyr – die drachische Empörung über das Aussterben ihres Dienstpersonals, der trockene Schlagabtausch zwischen Agentin und Drachin, die ganz britischen Momente mit Tee, Whisky und einem Montblanc-Füller als Abschiedsgeschenk – all das sorgt dafür, dass die Geschichte trotz magischer Bedrohungen nie schwermütig wird. Besonders herrlich: Meritans spontaner Spitzname für die Drachendame.

Gar nicht nötig! Im Buch findet sich eine ausführliche Aussprache-Hilfe sowie ein vollständiges Glossar aller verwendeten walisischen Begriffe. Walisisch klingt auf den ersten Blick verwirrend, erschließt sich aber schnell – und die Ausspracheregeln sind sogar für den Drachen-Namen Y-Jaen'ffyr erklärt.

Im Kern geht es um Verbindungen – zwischen Generationen, zwischen Kulturen, zwischen dem Pragmatischen und dem Magischen. »Aufruhr« fragt: Was bedeutet es, sich zu binden? Wie navigiert man zwischen Pflicht und Freiheit? Und wie findet man Zusammenhalt, wenn alte Ordnungen zerbrochen sind? Daneben spielen Familiengeheimnisse, vergessenes Wissen und die Grenzen zwischen Kontrolle und Vertrauen wichtige Rollen.

Ordo Draconis – Aufruhr  ·  C. C. Ravenmiller  ·  Band 3 der Reihe »Wenn die Drachen erwachen«

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