Wer braucht schon eine Null

Romantische Urlaubskomödie mit Roadtrip durch Andalusien

Leseprobe

„Wer braucht schon eine Null“ ist eine romantische Komödie von Christine Corbeau, erzählt aus der Perspektive von Martha.

Der Roman verbindet Humor, Selbstfindung und eine Liebesgeschichte mit hoffnungsvollem Ausblick.

Wer braucht schon eine Null - Martha

Christine Corbeau

Romantische Komödie / Urlaubsroman

Nullen Storyversum, Band 2

ab 13 Jahren

1 . Auflage, 2020

TB 293 Seiten

ISBN 978-3982064581

Mit „Wer braucht schon eine Null“ erzählt Christine Corbeau eine romantische Komödie über Selbstwert, Begegnungen und die überraschenden Wege, auf denen Menschen zueinander finden. Aus der Ich-Perspektive von Martha entfaltet sich eine Geschichte voller Humor, leiser Einsichten und emotionaler Entwicklung. Der Roman richtet sich an Leser:innen, die Liebesgeschichten mit Wärme, Witz und glaubwürdigen Figuren schätzen.

Lust auf mehr?

Hier kannst du die Geschichte kaufen.

Erst einmal zur Leseprobe

Ach, und übrigens: Wenn du das Taschenbuch lieber im Buchladen bei dir um die Ecke bestellen möchtest - kein Problem. Mit der ISBN oben in der Übersicht sollte das klappen. Und zur Not schreib mir einfach eine Mail - ich hab auch welche auf Lager.

Kennst du das Gefühl? Dein Freund ist tausend Kilometer entfernt. Deine Master-Arbeit ist abgegeben, aber nicht das, was danach kommt. Und die Frage »Ist das jetzt alles?« wird jeden Tag lauter.


Martha kennt es. Nur zu gut.

Deshalb sagt sie Ja, als Agata sie spontan nach Spanien einlädt. Sonne, Tapas, guter Wein – klingt nach einem Plan. Dumm nur, dass Agata nach zwei Tagen abreisen muss und Martha plötzlich allein dasteht. Mit einem Auto, das sie nicht wirklich fahren kann. In einem Land, dessen Sprache sie nur halb beherrscht. Und mit einem mysteriösen Spanier namens Jandro, der ihr anbietet, sie zu begleiten.

Das ist keine gute Idee. Das weiß Martha. Das weiß auch ihre innere Stimme, die verdächtig nach ihrer strengen Dozentin klingt.

Aber vielleicht braucht es manchmal die schlechten Ideen, um herauszufinden, was wirklich zählt.

Eine Reise durch Andalusien. Eine Fernbeziehung am seidenen Faden. Und die Frage: Wer braucht schon eine Null?

Die Antwort könnte alles verändern.

Leseprobe

Ausschnitte aus zwei Kapiteln der Geschichte.


Diese Leseprobe enthält das erste Kapitel des Romans sowie einen Ausschnitt aus einem späteren Kapitel. An Stellen, wo Text zur Straffung der Leseprobe ausgelassen wurde, sind Auslassungen durch drei Punkte in eckigen Klammern gekennzeichnet.


Das ist kein Inhaltsverzeichnis

Da Martha, die Hauptperson dieser Geschichte, zu den Digital Natives zählt, beherrscht sie den einen oder anderen Begriff aus der Online-Welt. Hier eine kleine Übersetzungshilfe für die Kapitelüberschriften:

CUNT – See you next time

OMG – Oh my god

WTF – What the f**k

BFF – Best friend forever

OTW – On the way

XOXO – Hugs and kisses


SZENE1

Martha - CUNT


Okay, konzentrier dich, du hast nur diese eine Chance.

Ich rieb mir die verquollenen Augen und starrte so intensiv, wie es nach einer Nacht fast ohne Schlaf eben möglich war, auf das Display meines Notebooks. Die Schrift in den Fenstern war dermaßen winzig, dass mir überhaupt nur deswegen klar war, was dort geschrieben stand, weil ich nahezu jede Nacht davon träumte. In den letzten Monaten war ich den Inhalt meiner Master-Arbeit so oft durchgegangen, dass ich mittlerweile nicht nur den Text frei rezitieren konnte, sondern auch wusste, dass die Endfassung genau 3847 Kommas beinhaltete. Ungefähr 2000 von ihnen störten mich persönlich eher beim Lesen, aber meine Dozentin wurde nicht müde, mir einzubläuen, dass ich schließlich einen wissenschaftlichen Text verfasste und keine Urlaubskomödie. Überhaupt war Appolonia Zacken-Barsch nicht der Typ Mensch, mit dem man diskutierte oder den man leichtfertig enttäuschte.

Und doch bist du kurz davor, eins von beidem zu tun.

Ich summte eine langsame Kadenz und bewegte dabei meinen Kopf hin und her, um ihn vielleicht etwas klarer zu bekommen. Das musste ich, denn nur so würde ich es schaffen, die Katastrophe doch noch abzuwenden.

Wie hab ich es bloß so weit kommen lassen können?

Das war im Prinzip ganz einfach erklärt. Ich hatte mich etwa ein halbes Jahr lang in Sicherheit gewiegt, dass ich mein Thema gut im Griff hätte und das reine Aufschreiben nur noch eine Formsache wäre. Einen Wasserschaden und einen verlorenen USB-Stick später hatte ich mir vor drei Wochen eingestehen müssen, dass ich nur dann ein wenigstens halbwegs brauchbares Ergebnis abliefern könnte, wenn ich von nun an fast Tag und Nacht durcharbeitete.

Und das hatte ich getan.

Jetzt musste ich die Daten nur noch auf den Uni-Server hochladen – und zwar bis spätestens 12 Uhr. Dumm nur, dass mein zweiter Monitor heute früh den Geist aufgegeben hatte. So blieb mir nichts anderes übrig, als die vielen Audiodateien, die ich für die phonetische Auswertung gesammelt hatte, nun am halb so großen Bildschirm meines Notebooks zu überprüfen, bevor ich alles zusammen wegschickte.

In diesem Moment gab der Laptop einen Signalton von sich und zu den bereits geöffneten Fenstern gesellte sich ein weiteres.

Was denn jetzt? Festplatte voll? Akku runter?

Auf meiner Stirn brach Schweiß aus. Ich rieb mir mit den flachen Händen übers Gesicht und zwinkerte mit den Augen. Aber die Miniatur-Buchstaben verschwammen. Ich konnte sie nicht erkennen.

Hilft nix. Das muss größer.

Also änderte ich die Auflösung des Monitors, bis ich in der Lage war, zu lesen, was dort geschrieben stand.

»11:00 Uhr: Skypen mit Simon«, sagte die Aufschrift der Terminerinnerung, die nun groß und breit auf dem Bildschirm prangte. Sofort lief mir ein angenehmer Schauer den Rücken hinunter.

Simi. Endlich. Ich weiß schon fast nicht mehr, wie er aussieht.

Seit Simon zum Auslands-Teil seines Studiums nach Riga aufgebrochen war, mussten wir beide damit leben, dass sich unsere Beziehung auf das reduzierte, was man online erledigen konnte. Aber gepostete Selfies und noch so viele küssende Emojis konnten auf die Dauer nicht die leisen Atemgeräusche in meinem Ohr, das verschlafene Lächeln im Morgenlicht oder die sanfte Berührung seiner Fingerspitzen auf meiner Haut ersetzen. Von handfesteren Dingen mal ganz abgesehen. Aber heute würde es zumindest einen kleinen Ausgleich geben.

Ein seliges Schmunzeln breitete sich auf meinem Gesicht aus.

Ausgerechnet heute, bemerkte eine Stimme in meinem Kopf, die nach einem Doppelnamen klang. Ausgerechnet jetzt.

Das Schmunzeln erstarb.

Ich warf hektische Blicke auf die Uhr und den Zettel, auf dem ich die zu prüfenden Dateien aufgeschrieben und zum Teil auch abgehakt hatte.

Das schaffe ich.

Bist du dir da so sicher?

Musst du immer die Spielverderberin geben? Ich werde es hinbekommen. Ich will ihn sehen. Ich brauche das jetzt.

Wenn du meinst. Dann solltest du aber wenigstens vorher noch etwas anderes tun, als nur auf den Monitor zu starren.

Ertappt zuckte ich zusammen, fuhr mir durchs Haar und fing dann an, die nächste Datei mit der Transkription und meiner Auswertung zu vergleichen. Nach zwei weiteren erledigten Punkten auf der Liste öffnete ich schon mal das Skype-Fenster, auch wenn es bis zu Simons Anruf noch fast zehn Minuten hin war. Trotz Ungeduld und Vorfreude, die wie ein Bündel bunter Luftballons in meinem Inneren immer größer wurden, gelang es mir, konzentriert weiterzuarbeiten. Als ich das nächste Mal einen Blick auf die Uhr riskierte, stutzte ich. Es war schon mehr als zehn Minuten über die Zeit.

Shit, hab ich den Klingelton abgeschaltet?

Hektisch klickte ich auf ein paar der Fenster, damit sie sich minimierten und den Blick auf das Skype-Fenster freigaben. Aber dort wurde kein verpasster Anruf angezeigt. Stirnrunzelnd checkte ich noch einmal den Kalender im Rechner und den Zettel an meiner Pinnwand.

Gnade ihm Gott, wenn der Kerl das vergessen hat!

Ich wollte gerade selbst einen Anruf starten, als ich hinter mir ein seltsames dumpfes Geräusch hörte. Ich drehte mich auf dem Stuhl herum und lauschte. Sekunden später hatte ich die Töne erkannt. Kein Zweifel, das war »All of me« von John Legend, der Klingelton, den ich vor einer halben Ewigkeit für Simon in meinem Handy eingerichtet hatte.

Telefon? Oldschool? Ernsthaft?

Ich sprang auf und hastete zum Bett. Dort musste ich erst einmal eine Weile suchen, weil ich das Handy anscheinend im Halbschlaf nach dem Abschalten des Weckers unter das Kopfkissen gestopft hatte. Das Display zeigte Simon, wie er mit leicht schräggelegtem Kopf von unten herauf in die Kamera schaute, sein patentiertes halbes Lächeln auf dem Gesicht.

Ein Lächeln, um das zu sehen er dich gerade bringt.

Aber der Stich, mit dem der Gedanke durch meinen Kopf geschossen war, verebbte sofort, als ich mich an den Moment erinnerte, in dem das Bild aufgenommen worden war.

Ich war zusammen mit den anderen aus der WG im Kletterwald gewesen. Alle waren wir über die verschiedensten Parcours geklettert, bis wir schließlich an dem Punkt angelangt waren, wo man sich an einer Liane in die Tiefe stürzen sollte. Hier hatte Simon der Mut verlassen. Er kam weder vor noch zurück und stand immer noch auf der Plattform, als ich ebenfalls eintraf. Nach einem Blick in den Abgrund hatte ich selbst zwar spontan große Lust verspürt, dort einfach hinunterzuspringen. Angesichts seines Dilemmas sagte ich davon aber nichts und überredete Simon stattdessen, sich zusammen mit mir abseilen zu lassen. Kaum waren wir unten angekommen, da fingen die anderen an, etwas irrsinnig Witziges über Jane, Tarzan und eine Liane zu erzählen. Ich hatte mit dem Handy eigentlich ein Foto der Plattform machen wollen. Da hörte ich neben mir ein Räuspern und drehte mich um. Dabei musste ich den Auslöser betätigt haben. Ich schaute nicht einmal aufs Display. Ich schaute in seine Augen. Und mit einem Mal breitete sich ein angenehm warmes Gefühl in meiner Mitte aus. Etwas, das ich bisher noch nie empfunden hatte, wenn ich Simon ansah. »Danke, dass du das für mich getan hast«, raunte er mir zu und zu dem Gefühl gesellten sich Schauer, die mir über Nacken und Arme liefen. In diesem Moment schien etwas zwischen uns abgemacht worden zu sein, ohne dass wir es aussprechen mussten. Ich verbrachte ab da die meiste Zeit in seinem Zimmer. Als in der WG ein größerer Raum frei wurde, zogen wir direkt zusammen dort ein. Dann ging Simon im letzten Frühjahr nach Lettland. Und unser gemeinsames Reich wirkte mit einem Mal öd und leer.

Kaum dass ich das Gespräch angenommen hatte, tönte Simons Stimme aus dem Hörer.

»Hey, Honey. Na, wieder nach dem fünften Mal Schlummer-Taste das Handy im Bett vergraben?«

Ups, ertappt.

Spontan musste ich grinsen. Die Luft, die ich geholt hatte, verhakte sich irgendwie und aus dem geplanten »Hi« wurde ein Hustenanfall, der nicht enden wollte.

»Oje, alles klar bei dir?«, tönte es aus dem Hörer. »Hast du zu oft Tonübungen mit den Vibranten gemacht oder bist du krank, Süße?«

Ich warf das Handy von mir und sank aufs Bett. Dort schloss ich die Augen und versuchte die unverständlichen Töne aus dem Hörer zu ignorieren, während ich mich darauf konzentrierte meinen Atem zu beruhigen.

Einatmen. Ausatmen. Einatmen. Ausatmen ...

Schließlich konnte ich das Telefon wieder aufnehmen.

»Sorry«, krächzte ich hinein. »Da hatte sich was verhakt.«

»Wow, hätte nicht gedacht, dass ich dir auch auf diese Entfernung den Atem raube.«

»Penner«, antwortete ich schmunzelnd.

»And proud of it.«

»Und wo wir schon mal bei Pennern sind. Habe ich da was verpennt? Wir wollten doch eigentlich skypen, oder?«

Spontan änderte sich Simons Stimmlage. Es war zwar sehr subtil, aber ich hatte für die Arbeit in den letzten Monaten einfach zu oft auf so etwas achten müssen, um es nicht zu bemerken. Er klang ertappt und ich konnte vor meinem inneren Auge förmlich das leicht säuerliche Grinsen sehen, das er in solchen Situationen aufsetzte. Wie gern hätte ich ihm jetzt die Haare zerstrubbelt. Das konnte er nicht leiden. Die Retourkutsche wäre bestimmt zu einer Balgerei geworden, die uns früher oder später ins Bett ...

»... oder meinst du nicht?«, riss mich Simon aus meinem Wunschbild.

»Wie ... äh, was?«

»Na hör mal«, rief er in gespielter Empörung. »Ich berichte dir, was mich plagt, schütte dir geradezu mein Herz aus, und du ... du hörst nicht mal richtig zu.« Er gab ein übertrieben langgezogenes Seufzen von sich.

»Ups, sorry. War gerade abgelenkt. Könntest du nochmal die Kurzfassung ...«

Simon kicherte verhalten. »So verpeilt habe ich dich gar nicht in Erinnerung. Das ist doch eher mein Part. Aber egal, ich hab nur gesagt, dass das WLAN hier gerade ständig abkackt. Und mein Datenvolumen ist auch total down. Also war mit Skype nix zu machen und ...«

Er redete noch weiter, gab Grund um Grund dafür an, dass unser lang verabredetes Treffen nicht in der Art stattfinden konnte, wie wir es uns erhofft hatten.

Hey, ruhig Brauner, die ersten beiden Argumente hätten schon gereicht.

Während ich Simon zuhörte, bekam ich das Gefühl, dass er nicht ganz ehrlich mit mir war. Abgesehen von der unnötigen Fülle an Worten bemerkte ich in seiner Stimme auch einen leicht ansteigenden Stresslevel. Ich wollte ihn schon unterbrechen, als ich auf seiner Seite das Klappen einer Tür hören konnte. Sofort geriet Simons Redeschwall ins Stocken. Er schien sich umzudrehen, denn seine nächsten Worte waren undeutlich und eindeutig nicht an mich gerichtet. Er murmelte etwas auf Englisch, bevor er sich mit einem Seufzen wieder dem Telefon zuwandte.

»Hast du Besuch bekommen?«, fragte ich, als er sich meldete.

»Nee, nur ein Mitbewohner. Ist früher zurückgekommen und will jetzt kochen. Das wird mir dann hier zu laut.«

»Na dann geh doch in dein Zimmer, ist eh privater.«

»Schon auf dem Weg«, bestätigte er und ich konnte hören, wie er aufstand und den Raum wechselte. »Aber sag mal, wie läuft’s denn bei dir gerade so?«

»Hmm, ich denke, dass ich alles fertig habe. Muss es nachher nur noch hochladen.«

»Und sonst? Was macht die Salsa-Front? Hast du den zweiten ‘Mamma Mia’ schon gesehen?«

Mann, Junge. Denkst du, ich bohr mir hier in der Nase?

Ich rang den Gedanken nieder und versuchte, auch nichts davon in meinen Worten anklingen zu lassen.

»Das konnte ich bisher vollkommen vergessen. Die glauben im Soda wahrscheinlich, dass ich ausgewandert wäre. Und den Film ... na ja, wär schon schön gewesen, ihn zu sehen, aber vollkommen abgesehen davon, dass ich in den letzten Wochen die Nacht zum Tag machen musste, um mit den Dateien klarzukommen, hätte es auch niemanden gegeben, mit dem ich ihn mir hätte anschauen wollen. Agata düst gerade in der Weltgeschichte rum, Melli ist frisch verliebt und unzertrennlich ...«

»Und ich bin in Riga«, beendete Simon den Satz für mich.

»Du wärst mitgekommen?«

»Klar, Honey. Du weißt doch, dass ich für dich das Licht nachts brennen lassen würde, selbst wenn ich dann schwer schlafen könnte.«

Gänsehaut flutete meinen Körper und die Kehle wurde plötzlich eng, als ich die Andeutung erkannte und mich daran erinnerte, wie ich Simon den Song zum ersten Mal singen gehört hatte. Auch wenn wir alle an dem denkwürdigen Karaoke-Abend in der WG ziemlich besoffen gewesen waren und die meisten Darbietungen in einem Schwall von Gelächter untergingen, hatten sich doch in diesem Moment unsere Blicke getroffen. Und in seinem hatte etwas gelegen, das nach »Ich meine es, wie ich es sage« klang. Sofort war da wieder das warme Gefühl, das alle Fragen und Vorbehalte fortwischte und mich unwillkürlich lächeln ließ.

»Es ist schön, das zu wissen, aber noch viel schöner, es jetzt noch einmal zu hören«, krächzte ich und schluckte den Kloß in meinem Hals hinunter.

[…]

Mit einem Tonfall, den ich ausnahmsweise überhaupt nicht zu deuten wusste, machte Simon jedoch fleißig weiter.

»Aber wenn du ehrlich bist, ist das doch eigentlich ganz witzig. Und Simon Schultz, ich weiß nicht. Denk mal an die Initialen. Das geht doch gar nicht.«

Ich nahm das Telefon vom Ohr und starrte fassungslos auf das Display, von dem mir sein Gesicht im Kleinformat entgegenblickte – immer noch mit dem Lächeln, das mich normalerweise jedes Mal dazu brachte, zurückzulächeln. Aber nicht in diesem Moment.

Bin ich gerade im Radio? Ist das ‘Von null auf hundert’ oder so’n Mist?

Ein unartikuliertes Gurgeln drang aus meiner Kehle. Bevor mir unvermittelt Tränen aus den Augen strömten, sah ich auch noch etwas anderes. Es war die Uhrzeit. Elf Uhr sechsundfünfzig. Zu dem Kloß im Hals gesellte sich schlagartig Gänsehaut am ganzen Körper. Aber diesmal war keines von beidem eine angenehme Empfindung.

Ich räusperte mich, hob das Telefon wieder ans Ohr und krächzte: »Keine Sorge, ich komm nicht nur runter, ich bin schon unten. Ganz unten. Mach nur weiter so. Tu, was du nicht lassen kannst. Ich wünsch dir viel Erfolg. Ich muss mich jetzt um meine Zukunft kümmern.«

Damit drückte ich ihn weg. Ich sprang auf und rannte ins Bad, wo ich mir schnell kaltes Wasser ins Gesicht spritzte, um den Blick wieder frei zu bekommen. Dann sprintete ich zurück und ließ mich auf den Stuhl vor dem Laptop fallen.

Noch zwei Minuten. Jetzt oder nie.

Habe ich es dir nicht gesagt, dass das nichts wird? Du hast nur drei Viertel der Dateien kontrolliert. Was, wenn du einen falschen Verweis in der Arbeit übersehen hast?

Das ist doch vollkommen Latte, Little Miss Perfect. Wenn ich jetzt nicht auf den Knopf drücke, ist alles Essig.

Und ich drückte.

Dann bemerkte ich den Fehler.


SZENE2

Simon ... ist nicht allein zuhaus


Na bravo, das hast du ja geschickt eingefädelt«, murmelte Simon, während er blicklos vor sich hinstarrte. Schließlich bemerkte er doch, was seine Augen wahrnahmen. Es war der Ausdruck, den er ganz oben an sein Whiteboard geheftet hatte.

Dieser Ausdruck zeigte sein Lieblingsfoto von Martha. Damals waren sie mit ihren Skateboards unterwegs gewesen – er mit seinem nagelneuen Longboard und sie mit dem uralten Board, das ihr Vater ihr einmal geschenkt hatte. Martha hatte an diesem Tag viel Spaß dabei gehabt, um ihn herumzudüsen, während er noch mit der Handhabung seines Boards kämpfte. Kunststück. Sie skatete schon, seit sie 13 Jahre alt war, und hatte in ihrem alten Herrn einen erstklassigen Lehrmeister. Aber trotzdem hatte sie es ihn nie wirklich spüren lassen, dass er ein absolutes Greenhorn war, hatte ihn sogar dazu ermuntert, sich dieses Board zu kaufen. Als er endlich halbwegs klarkam, hatten sie zusammen viel Spaß gehabt. Schließlich hatten sie auf einer Straßenüberführung eine Pause gemacht. Martha hatte sich auf ihr Board gesetzt, in die Sonne geschaut und in einer Art und Weise gelächelt, die den Eindruck vermittelte, sie hätte gerade etwas über die Welt erfahren, das sie amüsierte. In den Gläsern ihrer Sonnenbrille hatte sich der blaue Himmel gespiegelt. Da hatte er sein Handy gezückt und sie fotografiert. Sie hatte es geschehen lassen und nicht aufbegehrt, obwohl sie es normalerweise nicht mochte, geknipst zu werden. Stattdessen hatte sie nun ihn mit ihrem Lächeln beschenkt. Spontan hatte er das Gefühl gehabt, dass in seinem Inneren eine kleine Sonne aufgegangen wäre.

Das Display des Handys wurde dunkel und erinnerte ihn schmerzhaft an das abgebrochene Gespräch. Zurück blieb ein diffuser Druck in seiner Magengegend, als hätte er einen Stein verschluckt. Wie hatte er es nur so weit kommen lassen können? Natürlich war ihm die Skype-Verabredung letztendlich nicht wirklich recht gewesen. Nicht etwa, weil er keine Zeit gehabt hätte. Oder keine Lust. Im Gegenteil, er hatte sich sehr darauf gefreut, sie nach all den Monaten, in denen es einfach nicht hatte klappen wollen, nun endlich wieder live sehen zu können. Umso mehr hatte er sich gefreut, dies allein und unbelastet tun zu können. Raoul war ja sowieso nicht da und zum Glück hatte auch Egita sich für ein langes Wochenende zu ihrer Family begeben.

Egita.

Kaum, dass ihm der Name seiner zweiten Mitbewohnerin durch den Kopf ging, fühlte Simon sich wieder einmal total verwirrt.

Was war da Anfang des Sommers nach dem Abend auf dem Salsa-Festival gewesen?

Was war jetzt?

Und was würde womöglich werden?

Wollte er überhaupt, dass es da etwas zum Werden gab?

Sicher, sie war eine echte Augenweide. Und sie konnte sich bewegen, als hätte sie keine Wirbelsäule. Doch wenn er ehrlich mit sich selbst war, dann traf exakt dies auch auf Martha zu. Nur war sie eben über tausend Kilometer weit weg.

Aber kaum dass er das Tablet in der Küche platziert hatte, wo das WLAN am stabilsten war, hatte er das Schloss der Wohnungstür klacken gehört. Egita war hereingekommen und hatte etwas von einem Zugausfall gemurmelt, ihm dabei allerdings einen seltsamen Blick zugeworfen. Und dann war sie ständig in seiner Nähe herumgewuselt. Als hätte sie geahnt, dass er eigentlich ungestört sein wollte. Da war Skypen einfach keine Option mehr gewesen. Was, wenn sie plötzlich ins Bild laufen würde?, hatte er sich gefragt.

Dann wäre er in Erklärungsnot.

In der Not, etwas zu erklären, das er bisher nicht einmal sich selbst erklären konnte.

Und genau weil dies so war, hatte er es einfach nicht riskieren wollen, es zu riskieren. Also hatte er sich einen Feigling gescholten und Martha angerufen, anstatt zu skypen.

Und jetzt war auch dieses Gespräch so vollkommen in die Hose gegangen, wie er es sich selbst in seinen schlimmsten Albträumen nicht hätte ausmalen können.

Warum war er bloß auf die Idee gekommen, die Namens-Sache zu erwähnen? Wahrscheinlich hatte ihn der Stressfaktor Egita so abgelenkt, dass er nicht darauf geachtet hatte, was er sagte. Und er hatte sich darüber geärgert, dass Martha seine Freude über das Angebot der Firma, bei der er sein Praktikum machte, nicht zu teilen schien. Da war es ihm wohl rausgerutscht. Im Grunde keine große Sache. Nur hatte sich das Gespräch dadurch in eine Richtung entwickelt, die sich bestimmt keiner von ihnen gewünscht hatte. Und dann hatte Martha aufgelegt, bevor es ihm auch nur ansatzweise gelungen war, die Kuh vom Eis zu holen.

Schon machte sich in seinem Inneren eine leichte Verstimmung darüber bemerkbar, dass sie ihm diese Chance genommen hatte. Vielleicht wäre es besser, erst einmal ein wenig Gras über die Sache wachsen zu lassen, bevor er sich wieder meldete. Oder einfach zu warten, bis Martha ihn entweder zurückrief oder anschrieb.

Er beschloss, nichts zu überstürzen.


SZENE3

Martha - OMG


»Simon Pfahl, du ... Pfosten!«, schrie ich mit geballten Fäusten in den leeren Raum hinein. Dann ließ ich den Kopf sinken und klopfte mit der Stirn auf die Tischplatte direkt vor dem geöffneten Laptop, der den Fortschrittsbalken des Uploads meiner Arbeit anzeigte. Was er außerdem anzeigte, war etwas, das dort ganz und gar nicht hingehörte. Aber ich konnte den Upload jetzt nicht mehr abbrechen. Das Zeitfenster war geschlossen.

»Warum habe ich mich von diesem dämlichen Wunsch, dich zu sehen, ablenken lassen? Warum habe ich nicht zuerst das erledigt, was für mein Leben wichtig ist und dich danach angerufen?«

»Oh, höre ich da einen alveolaren Vibranten? Und das von dir? Wer hat dich denn so auf die Palme gebracht?«

Ich fuhr herum, blieb an der Bettkante hängen und kippte vom Stuhl. Mühsam wand ich den Kopf aus dem Kissenberg und blickte in das Gesicht von Hannes. Er studierte ebenso wie ich an der Uni Potsdam auf Lehramt, allerdings nicht Englisch und Spanisch, sondern Deutsch und Geschichte.

»Mein Leben ist vorbei«, nuschelte ich mit dem Mund voller Bettlaken. »Ich hab es gerade noch so geschafft, das Dateipaket hochzuladen und sehe eben, dass ich aus irgendeinem Grund 'Eleven' mit dazu gepackt habe -- weiß der Teufel, warum.«

Der Kaffee, den Hannes in meiner Tür stehend trank, spritzte im hohen Bogen aus seinem Mund und verteilte sich als feiner Sprühnebel übers ganze Zimmer. Brüllend vor Lachen krümmte er sich zusammen.

»Das ist ein Scherz, oder? Du verarschst mich doch gerade.«

Ich schüttelte den Kopf.

»Okay, du bist tot«, bestätigte er daraufhin mit todernstem Gesicht. »Die Zacken-Barsch versteht so was von keinen Spaß, das ist dir schon klar, oder? Es sei denn ...«

»Es sei denn ... was?«, hauchte ich.

Hannes machte ein nachdenkliches Gesicht. »Na ja, ich will dir keine Hoffnungen machen. Aber ich komme gerade aus der Uni. Den Giftzwerg habe ich da nirgendwo gesehen. Aber Blümchen ist da. Und wenn ich mich recht erinnere, dann prüft sie die eingereichten Dateien auf Vollständigkeit, bevor ...«

»Das ist ja genial! Du bist genial! Ich muss los!«

Ich drückte Hannes einen Schmatz auf die Wange und rannte los. In vollem Lauf schnappte ich mir den Rucksack vom Garderobenständer im Flur, sprintete nach draußen und die Treppe hinunter.

Hoffentlich hat Emmy noch genug Sprit.


»... und dann fängt das Abenteuer erst richtig an ...«

Die Leseprobe endet hier, aber Marthas chaotischer Tag wird noch viel turbulenter!


Schafft sie es rechtzeitig zur Uni? Was wird aus der Beziehung zu Simon?

Und warum lädt Agata sie plötzlich nach Spanien ein?


Wer braucht schon eine Null

Christine Corbeau · Band 2 der Nullen-Reihe

Wer braucht schon eine Null – Leserfragen
Die Nullen-Reihe · Band 2

Wer braucht
schon eine Null

Leserfragen zur Geschichte von Martha und Simon

Spoilerfreie Antworten auf häufige Fragen zum zweiten Roman der Nullen-Reihe. Hier erfährst du mehr über die Struktur, Charaktere und Themen – ohne dass dir die Geschichte verdorben wird.

Die Geschichte & Struktur

Martha ist die Urlaubsbekanntschaft von Agata aus dem ersten Teil der Nullen-Reihe. Während Agata in Band 1 die Hauptrolle spielte, war Martha eine wichtige Nebenfigur. In »Wer braucht schon eine Null« rückt nun ihre eigene Geschichte ins Zentrum – mit all ihren Herausforderungen, Beziehungen und persönlichen Kämpfen.

Nein, Band 2 funktioniert auch eigenständig. Die Geschichte konzentriert sich auf Martha und ihre eigenen Konflikte. Wer Band 1 gelesen hat, wird einige Bezüge und Verbindungen wiedererkennen, aber die Handlung ist in sich geschlossen und verständlich – auch ohne Vorkenntnisse.

Die Kapitelüberschriften sind Internet-Akronyme und Chat-Abkürzungen, die Martha als Digital Native täglich verwendet. Jedes Kürzel steht für einen bestimmten emotionalen Zustand oder eine Situation – von »See you next time« bis »What the hell is next«. Sie spiegeln Marthas digitale Kommunikationsweise und ihren Gemütszustand im jeweiligen Kapitel wider. Eine vollständige Liste mit Übersetzungen findest du am Anfang des Romans.

Im Gegensatz zu Band 1 ist die Story diesmal in mehrere Handlungsstränge aufgeteilt. Der Name in der Kapitelüberschrift zeigt an, aus wessen Perspektive gerade erzählt wird – Martha, Simon oder andere Figuren. Diese Multiperspektive ermöglicht es, die Geschichte aus verschiedenen Blickwinkeln zu erleben und die Komplexität der Beziehungen und Ereignisse vollständig zu erfassen.

Die Figuren

Simon ist eine zentrale Figur in Marthas Leben und bekommt in diesem Roman eigene Kapitel. Die Beziehung zwischen Martha und Simon steht im Mittelpunkt der Geschichte – mit all ihren Höhen, Tiefen und unerwarteten Wendungen. Mehr zu verraten würde die Spannung nehmen.

Ja, Agata spielt eine Rolle in Band 2, allerdings nicht als Hauptfigur. Die Verbindung zwischen Martha und Agata aus dem ersten Teil wird aufgegriffen und weiterentwickelt. Fans von Band 1 werden sich freuen, Agata wiederzutreffen – wenn auch in einem anderen Kontext.

Jandro ist eine neue Figur, die in Band 2 eingeführt wird. Sein Kapitel »GTA: Al-Andalus« bringt eine zusätzliche Perspektive in die Geschichte und erweitert das Spektrum der Handlung. Wie Jandro mit Martha und Simon verbunden ist, entwickelt sich im Laufe der Erzählung.

Martha und Agata könnten unterschiedlicher nicht sein. Während Agata in Band 1 eine bestimmte Reise durchläuft, ist Martha stark in der digitalen Welt verwurzelt – sie ist eine Digital Native mit ihrer eigenen Art zu kommunizieren, zu denken und Probleme zu lösen. Ihre Persönlichkeit spiegelt sich in den Chat-Akronymen und der Struktur ihrer Kapitel wider.

Themen & Atmosphäre

Im Kern geht es um Kommunikation – oder deren Scheitern. Martha navigiert durch eine Welt der digitalen Verbindungen, Fernbeziehungen und Missverständnisse. Der Roman thematisiert moderne Beziehungen, Vertrauen, Einsamkeit und die Frage, wie man echte Nähe in einer Zeit der ständigen virtuellen Präsenz findet. Auch Leistungsdruck und persönliche Grenzen spielen eine wichtige Rolle.

»Wer braucht schon eine Null« ist eine Mischung aus allem. Es gibt romantische Momente, dramatische Wendungen und durchaus auch spannende, fast thriller-artige Passagen. Der Ton wechselt mit den verschiedenen Perspektiven und Kapiteln – mal humorvoll und leicht, mal intensiv und emotional aufwühlend.

Absolut. Martha ist eine Digital Native, und ihre Welt ist durchdrungen von Skype-Calls, Chat-Nachrichten und digitaler Kommunikation. Die Art, wie sie denkt und spricht, spiegelt diese digitale Prägung wider – bis hin zu den Kapitelüberschriften. Die Geschichte zeigt sowohl die Möglichkeiten als auch die Grenzen digitaler Verbindungen auf.

Die Handlung spielt an verschiedenen Orten in Spanien. Martha begibt sich auf einen Roadtrip durch Andalusien mit Agata, der sie zu verschiedenen Städten und Landschaften führt. Besonders die spanischen Szenen bringen eine besondere Atmosphäre und kulturelle Tiefe in die Geschichte – von lebendigen Städten bis zu atemberaubenden Landschaften.

Stil & Leseerlebnis

Nein, im Gegenteil. Die Kapitelüberschriften machen immer klar, wessen Perspektive gerade erzählt wird. Die verschiedenen Stimmen bereichern die Geschichte und machen sie lebendig. Jede Figur hat ihren eigenen Ton, sodass man sich schnell zurechtfindet. Die Struktur ist klar und unterstützt den Lesefluss.

Nein, Spanischkenntnisse sind nicht erforderlich. Der Roman enthält einige spanische Redewendungen und Dialoge, aber am Anfang des Buches findet sich eine hilfreiche Übersicht mit Übersetzungen. Diese ermöglicht es auch ohne Sprachkenntnisse, den Kontext und die Bedeutung zu verstehen. Die spanischen Elemente bereichern die Atmosphäre, ohne den Lesefluss zu stören.

Der Roman startet mit einer angespannten, fast hektischen Situation – Martha unter Zeitdruck, getrieben von der Deadline ihrer Masterarbeit und dem Bedürfnis nach Verbindung. Das Tempo variiert dann: Es gibt ruhigere, emotionale Passagen, aber auch dramatische Momente, die die Spannung hochhalten. Insgesamt ist der Lesefluss dynamisch und zieht einen mit.

Definitiv beides. Marthas innere Monologe und die Dialoge mit Simon haben oft einen humorvollen, selbstironischen Ton. Die Chat-Sprache und digitalen Referenzen bringen Leichtigkeit in die Erzählung. Gleichzeitig gibt es ernste, berührende Momente, die emotional in die Tiefe gehen. Diese Balance macht den besonderen Charakter des Romans aus.

Verbindung zur Nullen-Reihe

Die Nullen-Reihe erzählt von verschiedenen Menschen, die auf ihre eigene Weise mit dem Gefühl umgehen, eine »Null« zu sein – ungesehen, unwichtig oder am Rande. Jeder Band fokussiert sich auf eine andere Hauptfigur. Band 2 erzählt Marthas Geschichte, die mit Agata aus Band 1 verbunden ist, aber auch völlig eigenständig funktioniert.

Die Geschichte von Martha und Simon findet einen Abschluss – es gibt einen Epilog, der wichtige Handlungsstränge zusammenführt. Gleichzeitig ist dies Teil einer Reihe, sodass bestimmte Elemente offen bleiben, die in anderen Bänden aufgegriffen werden können. Du wirst nicht mit einem frustrierenden Cliffhanger zurückgelassen, aber die Welt der Nullen-Reihe lädt zur weiteren Erkundung ein.

Jeder Band funktioniert für sich, aber die chronologische Reihenfolge bietet das beste Erlebnis, da du dann die Entwicklung der verschiedenen Figuren und ihre Verbindungen zueinander vollständig nachvollziehen kannst. Wenn du mit Band 2 beginnst, wirst du trotzdem nicht verwirrt sein – aber Band 1 zu kennen, vertieft das Verständnis für manche Charaktere und Anspielungen.

»::poof::« ist ein Chat-Akronym, das in der Internet-Sprache »And now he/she/it is gone« bedeutet – »Und weg ist er/sie/es«. Es deutet auf ein plötzliches Verschwinden oder eine dramatische Wendung hin. Die doppelte Verwendung (::poof::#1 und ::poof::#2) zeigt an, dass dieses Thema in der Geschichte mehrfach eine Rolle spielt.

Trotzdem noch Fragen offen?

Schreib mir gern